FilstalBau - Presseberichte

In 39 Wochen zum Richtfest

Im Oktober starteten die Bauarbeiten für das DRK-Seniorenzentrum Geislingen in der Liebknechtstraße. Am Freitag wurde mit 100 Gästen Richtfest gefeiert.

Neun Monate nach dem Spatenstich fand am Freitagnachmittag das Richtfest für das zukünftige DRK-Seniorenzentrum Geislingen statt. Über 100 Besucher blickten erwartungsvoll hoch zur obersten Gerüst-Etage des Rohbaus in der Liebknecht­straße. Dort verlas Bauleiter Horst Grill elf Gute-Wünsche-Strophen, trank dann ein Glas Wein und zerschmetterte dieses schwungvoll auf der Terrasse. Seine zwölfte Strophe lautete dann: „Ganz in Scherben soll’s zerspringen, jeder Splitter mög dann auch, recht viel Glück dem Haus noch bringen, so will es des Handwerks Brauch.“ Damit zelebrierten er und der Geschäftsführer der Baufirma „Fils­talBau“, Florian Liebenau, das traditionelle Richtfest-Ritual – gerade noch rechtzeitig, bevor es anfing, in Strömen zu regnen.DRK-Kreisverbandspräsident Peter Hofelich hatte die Gäste schon vorher begrüßt. „Es ist ein besonderer Tag für das DRK“, betonte er und äußerte seine Freude darüber, dass die bisherige Bauzeit ohne Unfälle verlaufen ist. „Ambitioniert und gut vorbereitet“ sei das DRK in dieses Projekt gestartet, das voraussichtlich im Frühjahr 2018 fertiggestellt werde. Das Seniorenzentrum wird dann 64 Pflegeplätze zur Verfügung stellen sowie 14 Wohnungen mit betreutem Wohnen. „Zwölf dieser Wohnungen sollen verkauft werden, neun davon sind bereits verkauft“, informierte Hofelich. Das Geislinger Seniorenzentrum ist für den Göppinger Kreisverband bereits das zweite solche Projekt nach dem Haus in Hattenhofen. „Beide haben wir kreisverbandsübergreifend mit dem DRK Nürtingen-Kirchheim erstellt. Diese Zusammenarbeit funktioniert sehr gut“, lobte Hofelich. Er hob hervor, dass der Bau in der Hinteren Siedlung, neben einem Kindergarten und inmitten des Wohngebiets gewollt sei. „Ein solches sozial-räumliches Konzept ist für die Zukunft ganz besonders wichtig“, sagte der Kreisverbandspräsident.  Nach dem Wolkenbruch verlegte sich das Richtfest ins Innere des Rohbaus, wo Organisatorin Bettina Merten für Biertische und -bänke gesorgt hatte.

 Peter Hofelich betonte dort ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit der Geislinger Baurechtsbehörde, bevor er das Mikrofon an Oberbürgermeister Frank Dehmer weiterreichte. Beim Spatenstich habe er sich noch nicht vorstellen können, wie das Seniorenzentrum mal aussehe, sagte der. „Aber ich muss sagen, obwohl es ein großer Baukörper ist, gefällt es mir sehr gut. Jetzt kann ich mir vorstellen, dass das eine tolle Geschichte wird, wenn es fertig ist.“ Der OB drückte seine Freude vor allem darüber aus, dass das Seniorenzentrum direkt neben dem Kinderhaus der kleinen Siedlungsstrolche entsteht: „Eine bessere Kombination kann ich mir nicht vorstellen.“

 Als Vertreter von Rolf Siebert, dem Vorsitzenden des DRK-Kreisverbands Nürtingen-Kirchheim-Teck, wünschte dessen Kreisgeschäftsführer Klaus Rau für die weitere Bauzeit alles Gute. „Ein solches Projekt ist eine gewaltige Aufgabe – es ist gut, das gemeinsam mit einem anderen Kreisverband zu stemmen“, stellte er fest, bevor Peter Hofelich das vorbereitete Büfett zur Feier des Tages freigab.

www.swp.de | Claudia Burst | 17.07.2017


Bald beginnt der Parkhausbau

Sozialminister Manfred Lucha hat in einem zum Jahresbeginn veröffentlichten Interview die Krankenhausstruktur des Landes auf den Prüfstand gestellt. Er hält die Schließung von Kliniken für unumgänglich und setzt auf größere, leistungsstärkere  Einheiten. Das bedeute aber nicht, dass einzelne Krankenhäuser kurz vor dem Aus stehen, betont Anna Zaoralek, stellvertretende Pressesprecherin des Sozialministeriums.Vor allem die kleineren Standorte hat Lucha auf den Prüfstand gestellt. Er setzt auf Medizinische Versorgungszentren (MVZ) im Gegensatz zu „Tante-Emma-Krankenhäusern“, die nicht mehr konkurrenzfähig seien. Es gebe aber auch kleine Häuser, die „einen guten Job machen“, betont Lucha.

Die Alb-Fils-Kliniken (AFK), die Krankenhausgesellschaft des Kreises, stellen der Ankündigung des Ministers ihr Konzept für den Betrieb der beiden kreiseigenen Kliniken entgegen und setzen darauf, dass die  kleine Helfensteinklinik, die nur 150 Betten hat, nicht gemeint sein kann. „Wir haben den klaren Auftrag, die Versorgungssicherheit der Menschen im gesamten Landkreis, und damit auch im Oberen Filstal, weiterhin zu garantieren“, betont die Klinikgeschäftsführung in einer Stellungnahme. Auch die Kreispolitik stehe zu den Standorten Göppingen und Geislingen.  Die Geschäftsführung verweist auf das 2015 verabschiedete Medizinkonzept, das den Standort Geislingen stärken und zukunftsfähig machen sollte.

Ministeriumssprecherin Zaoralek bestätigt diese Einschätzung. Die Helfensteinklinik sei nicht im Fadenkreuz des Ministers. Jeder Standort werde nach seiner Funktionalität bewertet. Es werde auch eine Rolle spielen, ob eine Klinik im ländlichen Raum oder in Ballungszentren stehe, sagt sie. Wobei der Minister allerdings betont hat, dass in Notfällen Patienten besser in ein Zentralklinikum als in ein „70-Betten-Krankenhaus“ gebracht ­werden.

Mit dem geplanten Neubau der Klinik am Eichert hat die Diskussion um die Krankenhausschließung nichts zu tun, versichert Zaoralek. Der Kreis erhofft sich, dass das Land die Hälfte der zuschussfähigen Kosten des Neubaus übernimmt. Es bestehe kein Zusammenhang zwischen der Förderung des Neubaus und der Helfensteinklinik, versichert die Sprecherin. „Der Standort Geislingen spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle.“ Die Helfensteinklinik werde vom Ministerium „derzeit nicht in Frage gestellt“. Wobei die Sprecherin das Wort „derzeit“ so interpretiert, dass die Zukunft der Klinik im Ministerium kein Thema ist.

Die Sprecherin verweist beim Thema Neubau auf gute Gespräche zwischen Landkreis und Sozialministerium. Die Raum- und Funktionsplanung sei mit dem Ministerium abgeklärt. Das sei der erste Schritt, um Landesförderung zu erhalten. Das Land habe schon eine Planungsrate von acht Millionen Euro bewilligt. Der nächste Schritt sei der Förderantrag durch den Krankenhausträger, also den Landkreis. Dem muss ein Kostenplan beiliegen. Zaoralek erwartet, dass dies in den nächsten Monaten passiert. Laut Klinikgeschäftsführung wird im Sommer der Förderantrag beim Land eingereicht.

Der Zeitplan für den Neubau lässt sich  derzeit schwer abschätzen. Bevor das Krankenhaus errichtet werden kann, müssen erst die Kindertagesstätte, das Parkhaus und die Personalwohnungen gebaut werden. Alle Projekte liegen einige Monate hinter dem Zeitplan, denn entgegen früheren Annahmen hat 2016 keine dieser Arbeiten begonnen. Bei den Personalwohnungen steht noch nicht einmal der Generalunternehmer fest. Die Vergabe wird laut Kliniksprecherin Britta Käppeler Ende Februar sein. Der Bau am Parkhaus soll – witterungsabhängig – in den nächsten 14 Tagen beginnen. Bei der Kita habe die Vorfertigung des Gebäudes schon begonnen. Den Beginn des eigentlichen Krankenhausbaus terminiert die Geschäftsführung auf „Sommer 2018“.

www.swp.de | Daniel Grupp | 20.01.2017


Das Credo soll vielen Menschen Heimat bieten

Die letzte Baulücke im Ebersbacher Sanierungsgebiet rund ums Kauffmann-Areal wird geschlossen. Am Mittwoch ist Spatenstich für das neue Bezirkszentrum der evangelisch-methodistischen Kirche (EMK).

„Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht“, sagt Pastor Holger Panteleit. Rund zweieinhalb Jahre intensiver Planung liegen hinter der evangelisch-methodistischen Gemeinde im unteren Filstal. Mit dem Spatenstich am Mittwoch fällt der Startschuss für das stattliche Bauprojekt, mit dem die freikirchliche Glaubensgemeinschaft ein Zeichen in der Ebersbacher Stadtmitte setzen will.


Foto: Grafik: Architekturbüro Eppler und Bühler

An exponierter Stelle, auf einem zweigeteilten Grundstück zwischen dem Rathaus und der ans Kauffmann-Areal angrenzenden Musikschule, und getrennt durch einen Fußweg, soll das neue Bezirkszentrum „Credo“ der rund 270 Methodisten im unteren Filstal entstehen. Die beiden Gebäude – im Norden ein Versammlungsraum mit bis zu 340 Plätzen und ein mehrgeschossiger Bau im Süden – schließen die letzte Baulücke im Sanierungsgebiet rund ums Kauffmann-Areal.

Mehr als fünf Millionen Euro – einschließlich des Grunderwerbs – investiert die Glaubensgemeinschaft in den Neubau. Das Anliegen sei, Räume für die Zukunft zu schaffen. „Wir haben einen stabilen Gottesdienstbesuch und stoßen immer wieder an Kapazitätsgrenzen“, erklärt Holger Panteleit. „Wir wollen aber nicht nur eine neue Kirche bauen, sondern einen Akzent in die Stadt hinein setzen“, betont der Pastor, der seit einem Jahr die Methodisten in Ebersbach und Uhingen leitet, die sich vor einem Jahr zusammengeschlossen haben.

Vision der Gemeinde sei, durch die entstehenden Räume möglichst vielen Menschen Heimat zu bieten. Der neue Versammlungssaal sei mit Bühne, moderner Veranstaltungstechnik, Trennwand sowie Tee- und Kaffeeküche bewusst so konzipiert, dass dort auch Konzerte, Vorträge oder andere nichtkirchliche Veranstaltungen stattfinden können. Die Stadt Ebersbach, von der die Methodisten das Grundstück gekauft haben, sei von Anfang an sehr interessiert gewesen, sagt Panteleit. Das multifunktionale Gebäudekonzept sei in enger Abstimmung mit der Kommune entstanden. „Wir sind sehr gut mit der Stadt unterwegs“, betont Panteleit, dämpft aber zu hohe Erwartungen, dass mit dem Gemeindesaal die Lücke einer fehlenden Stadthalle geschlossen werden kann. „Aber wir werden das so offen und einladend wie möglich gestalten.“ Geplant sei auch ein öffentlich zugänglicher „Raum der Stille“, der zum Innehalten einladen soll.

Die Glaubensgemeinschaft wolle jedoch auch soziale Akzente setzen. Für die derzeit als Wohnräume geplanten Stockwerke im Südteil des Bauvorhabens, wo auch Gruppenräume der Gemeinde Platz finden, gibt es Überlegungen für eine karitative oder medizinische Einrichtung. „Aber bisher konnten wir trotz vieler intensiver Gespräche keine Weichen stellen“, die Nutzung sei deshalb noch offen, erklärt der Pastor. Die Räume in den oberen Etagen hat die EMK Süddeutschland erworben – ein bislang einmaliger Vorgang in der methodistischen Kirche, so Panteleit. „Aber ohne die Gesamtkirche könnten wir so ein Projekt sonst nicht stemmen.“

Nicht zuletzt sollen die modernen Gebäude – entworfen vom Architekturbüro Eppler und Bühler aus Meßstetten – auch gestalterische Akzente auf dem innerstädtischen Filetstück setzen. Die Mitglieder hätten sich mit viel Zeit und Herzblut in die Planung eingebracht. In erster Linie sollten mit dem Credo aber Räume für Menschen geschaffen werden.

www.swp.de | KARIN TUTAS | 28.08.2015


Ex-Mitarbeiter von Keller-Bau arbeiten nun bei der Filstalbau

Das Logo der "Filstalbau GmbH" kommt dem Betrachter bekannt vor: Kein Wunder, erinnert es doch stark an das der insolventen Süßener Firma "Keller-Bau", aus der sich die Mitarbeiter rekrutieren.

Florian Liebenau ist der Stolz anzumerken: seit Kurzem heißt die Firma, deren Geschäftsführer er ist, "Filstalbau GmbH". Gegründet hat Florian Liebenau sein Unternehmen im November 2012. "Das war nicht so geplant. Das hat sich eher zufällig so ergeben" ... lesen Sie weiter

www.swp.de | CLAUDIA BURST | 12.03.2014

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